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5G Esmog Spion – HF+NF Elektrosmog-Messgerät bis 8 GHz

Artikelnummer: 90200
Kategorie: Messgeräte
  • GTIN: 4069565000524
  • HAN: 90200
  • HF+NF Elektrosmog-Messgerät von 50 Hz bis 8 GHz
  • Breitbandempfänger für 5G, Mobilfunk, WLAN, DECT, Bluetooth u. v. m.
  • LED-Balkenanzeige und akustische Auswertung der Signalmodulation
  • Inkl. 3 HF-/NF-Antennen für unterschiedliche Frequenzbereiche
  • NF-Audioausgang (3,5 mm) zur Aufzeichnung und Analyse
  • Optional: Lichtsensor, Peilantenne 1,3–9 GHz, Lithium-Akku, Bereitschaftstasche
519,45 €
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Der 5G Esmog Spion ist ein Messgerät, mit dem Sie elektrische und elektromagnetische Felder im Haushalt und am Arbeitsplatz beurteilen können. Dazu gehören zum Beispiel Signale von WLAN-Routern, DECT-Schnurlostelefonen, Mobilfunk- und 5G-Sendern, Bluetooth, aber auch Felder von Stromkabeln, Netzteilen, Dimmern oder Elektrogeräten.

Typische Einsatzorte sind Schlaf- und Kinderzimmer, Wohnräume, Büros, Arztpraxen oder Werkhallen. Mit dem Gerät können Sie „Hotspots“ finden, also Stellen mit besonders hoher Belastung, und prüfen, ob Maßnahmen wie das Umstellen eines Routers, das Abschalten eines Funkgerätes oder eine Abschirmmaßnahme die Situation wirklich verbessern. Der 5G Esmog Spion ist damit ein Werkzeug, um Ihre Umgebung technisch besser zu verstehen und Entscheidungen zur Reduktion von Elektrosmog fundierter zu treffen. Medizinische Bewertungen oder Diagnosen ersetzt er nicht.

Ja. Der 5G Esmog Spion misst hochfrequente Signale (HF) im Bereich von etwa 250 kHz bis 8 GHz. In diesem Bereich liegen heute die meisten Mobilfunkdienste, darunter auch die derzeit üblichen 5G-Frequenzen, sowie GSM, UMTS, LTE, WLAN und DECT. Entscheidend ist, dass Sie für den jeweiligen Bereich die passende Antenne verwenden (z. B. Mobilfunk-Antenne für Mobilfunk, flache Antenne für WLAN / höhere 5G-Bänder).

Das Gerät zeigt Ihnen nicht nur die ungefähre Feldstärke über eine LED-Anzeige an, sondern macht die Signale auch hörbar. Unterschiedliche Funkdienste haben unterschiedliche Pulsungen und klingen daher verschieden. Auf diese Weise können Sie nicht nur sehen, dass Funkfelder vorhanden sind, sondern auch ein gutes Gefühl dafür bekommen, welche Art von Funkquelle in einem Bereich dominiert.

Das Standardgerät 90200 ist die richtige Wahl, wenn Sie typische HF- und NF-Quellen wie Mobilfunk, 5G, WLAN, DECT, Bluetooth, Netzteile und elektrische Leitungen auffinden und vergleichen möchten. Drei Antennen für die wichtigsten Frequenzbereiche sind bereits enthalten. Das Master-Kit 90210 eignet sich für professionelle und regelmäßig wiederkehrende Messungen. Zusätzlich enthalten sind unter anderem Lichtsensor, Peilantenne, wiederaufladbarer Lithium-Akku und Transporttasche. Kurz gesagt: Standardgerät für den schnellen Einstieg mit vollständiger Grundausstattung; Master-Kit für erweiterte Quellenortung, Lichtmodulationsmessung und komfortablen Transport. Wenn Sie unsicher sind, erstellen wir Ihnen gern ein schriftliches Angebot oder beraten Sie technisch.

Für den 5G Esmog Spion werden verschiedene Antennen verwendet, um den jeweils sinnvollen Frequenzbereich abzudecken:

– Teleskopantenne am HF-Eingang: sinnvoll für niedrigere Funkfrequenzen, zum Beispiel Radio, DAB+ oder bestimmte Funkdienste.
– Mobilfunk-Antenne: optimiert für Mobilfunkbänder von etwa 600 MHz bis etwa 2,1 GHz. Damit erfassen Sie GSM, UMTS, LTE, einen Teil der 5G-Frequenzen und DECT-Telefone sehr gut.
– Flache HF-Antenne: ausgelegt für höhere Frequenzen bis in den GHz-Bereich. Damit messen Sie WLAN (2,4 und 5 GHz), Bluetooth und weitere höhere 5G-Bänder.
– Teleskopantenne am NF-Eingang: für niederfrequente elektrische Felder im Bereich 50 Hz bis 250 kHz, zum Beispiel in der Nähe von Leitungen, Verlängerungskabeln, Netzteilen oder Dimmern.

Für eine komplette Beurteilung ist es oft sinnvoll, nacheinander mit mehreren Antennen zu messen, weil in einem Raum meist verschiedene Quellen aktiv sind. So sehen Sie, ob eher Mobilfunk, WLAN oder NF-Felder aus der Elektroinstallation den größten Beitrag liefern.

Der 5G Esmog Spion macht Funkfelder hörbar. Er setzt die hochfrequenten Signale in ein niederfrequentes Tonsignal um. Jedes Funksystem sendet mit einer eigenen Taktung und einem eigenen Pulsmuster. Dadurch entstehen typische Klangbilder:

– Ein DECT-Telefon klingt oft wie ein gleichmäßiges, schnelles „Rattern“.
– WLAN klingt eher wie ein unregelmäßiges Prasseln oder Knistern, das beim Datenverkehr stärker wird.
– Mobilfunk-Signale können je nach Standard (GSM, UMTS, LTE, 5G) unterschiedliche Muster haben, häufig mit charakteristischen „Takten“.

Wenn Sie mit dem Gerät an bekannten Quellen (Router, DECT-Basis, Handy in der Nähe) üben, erkennen Sie diese Muster immer besser wieder. In unbekannten Situationen hilft Ihnen die Kombination aus Tonbild und Feldstärke-Anzeige, die Hauptquellen einzugrenzen – auch wenn mehrere Funkdienste gleichzeitig aktiv sind.

Der 5G Esmog Spion richtet sich sowohl an Fachleute (z. B. Baubiologen, Elektriker) als auch an interessierte Privatpersonen. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten: Sie wählen per Schalter, ob Sie HF oder NF messen möchten, stecken die passende Antenne auf, stellen die Lautstärke ein und beobachten LED-Anzeige und Ton.

Einsteiger brauchen etwas Einarbeitungszeit, vor allem um die Tonmuster zuzuordnen und die angezeigten Werte richtig einzuordnen. Wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen (zuerst bekannte Quellen messen und vergleichen, später komplexere Situationen), kommen Sie schnell zu brauchbaren Ergebnissen. Für sehr detaillierte Fachgutachten oder rechtlich verbindliche Messungen sind allerdings zusätzliche Kenntnisse und oft auch andere Messgeräte erforderlich. Für die Einschätzung der eigenen Umgebung ist der 5G Esmog Spion sehr gut geeignet.

Eine einfache Grundvorgehensweise sieht so aus:

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick: Schalten Sie zunächst alle Funkquellen ein, die im Alltag tatsächlich genutzt werden (Router, DECT-Basis, Handy, Smart-Home-Geräte).

  2. Beginnen Sie mit HF: Wählen Sie den HF-Modus und eine passende Antenne (z. B. flache Antenne für WLAN, Mobilfunk-Antenne für Mobilfunk). Gehen Sie langsam durch den Raum, halten Sie das Gerät vor Ihren Körper und drehen Sie sich in verschiedene Richtungen. Beobachten Sie, wo die LEDs deutlich ansteigen und wie sich der Ton verändert.

  3. Markieren Sie auffällige Stellen, zum Beispiel in der Nähe des Bettes, des Schreibtischs oder an Außenwänden.

  4. Wechseln Sie in den NF-Modus: Stecken Sie die Teleskopantenne auf den NF-Eingang und gehen Sie vor Wänden, Kabelkanälen, Steckerleisten, Trafos und Geräten entlang. Achten Sie wieder auf erhöhte Anzeige und typische Brumm- oder Sägezahn-Geräusche.

  5. Wiederholen Sie bei Bedarf Messungen zu unterschiedlichen Zeiten (tagsüber, abends, nachts), um typische Belastungssituationen zu erfassen.

So erhalten Sie ein klares Bild, wo die stärksten HF- und NF-Belastungen im Raum auftreten und können gezielt überlegen, welche Maßnahmen sinnvoll sind (z. B. Umstellen des Routers, Abschalten von Geräten in der Nacht, Einsatz von Abschirmmaßnahmen).

Die Messwerte des 5G Esmog Spion sind als praxisnahe Orientierungswerte gedacht. Das Gerät misst breitbandig und zeigt Ihnen die Summe aller Signale im gewählten Bereich an. Die Anzeige ist logarithmisch und in Stufen aufgebaut. Das bedeutet: Sie können sehr gut vergleichen („vorher/nachher“, „Standort A vs. Standort B“) und sehen, ob sich die Belastung deutlich erhöht oder verringert.

Für eine grobe Einordnung zu veröffentlichten Gren- oder Richtwerten können die angezeigten µW/m²- und V/m-Werte hilfreich sein. Sie sollten diese Werte aber nicht als hochpräzise Laborergebnisse verstehen, sondern als Näherung. Für rechtlich verbindliche EMV-Messungen und exakte Vergleiche mit gesetzlichen Grenzwerten sind kalibrierte Norm-Messgeräte erforderlich. Für den Alltag – also um zu sehen, wo es im Haus „viel“ oder „wenig“ ist und wie sich Maßnahmen auswirken – ist die Genauigkeit des 5G Esmog Spion in der Regel völlig ausreichend.

Zum üblichen Lieferumfang des 5G Esmog Spion gehören das Messgerät selbst, eine Teleskopantenne, eine Mobilfunk-Antenne, eine flache HF-Antenne, eine Stromversorgung über Batterie sowie eine deutschsprachige Anleitung. Damit können Sie bereits viele typische Situationen im Haushalt und am Arbeitsplatz untersuchen.

Für erweiterte Anwendungen bietet der Hersteller zusätzliches Zubehör an, zum Beispiel:
– einen Lichtsensor, mit dem Sie Flimmern und Helligkeitsschwankungen von Lampen und Bildschirmen messen können,
– eine gerichtete Peilantenne, mit der sich einzelne HF-Quellen besser lokalisieren lassen,
– einen wiederaufladbaren 9-V-Lithium-Akku für längere Messreihen,
– eine passende Tasche für sicheren Transport und geschützte Aufbewahrung.

Wenn Sie hauptsächlich Ihre Wohnung oder Ihr Haus überprüfen möchten, reicht in vielen Fällen der Standardumfang aus. Für professionelle Gutachten, Schulungen oder detaillierte Untersuchungen von Lichtflimmern und einzelnen Funkquellen ist das zusätzliche Zubehör sehr hilfreich.

Der 5G Esmog Spion wird mit 9–12 V Gleichspannung betrieben, zum Beispiel mit einer 9-V-Batterie oder einem passenden 9-V-Lithium-Akku. Viele Anwender bevorzugen Batterien oder Akkus, weil externe Netzteile selbst Störfelder erzeugen können, die die Messung beeinflussen. Ein spezielles, gut entstörtes Netzteil können Sie einsetzen, wenn Sie sicher sind, dass es die Messung nicht verfälscht – für aussagekräftige Messungen ist der batteriebetriebene Einsatz aber meist die sicherere Wahl.

Zur Dokumentation haben Sie mehrere Möglichkeiten:
– Sie können das Audiosignal über den NF-Ausgang (3,5-mm-Buchse) auf ein Aufnahmegerät oder einen Computer aufnehmen und so typische Tonmuster festhalten.
– Sie können Fotos von der LED-Anzeige machen und dazu Datum, Uhrzeit, Messort, Antenne und Betriebsart notieren.
– Für Berichte oder Vergleiche ist es sinnvoll, Messpunkte im Raum zu nummerieren und vor sowie nach Maßnahmen (z. B. Abschirmung, Umstellen von Geräten) identische Messungen durchzuführen.

So entsteht Schritt für Schritt eine nachvollziehbare Dokumentation, mit der Sie auch später noch sehen können, wie sich die Feldsituation im Laufe der Zeit verändert hat.

Der 5G Esmog Spion arbeitet in zwei Bereichen:

– Im NF-Bereich (Niederfrequenz) misst das Gerät elektrische Wechselfelder von 50 Hz bis 250 kHz, wie sie typischerweise von Hausinstallation, Leitungen, Netzteilen, Dimmern oder Bildschirmen stammen. Hier ist die Einheit V/m (Volt pro Meter) wichtig. Sie beschreibt, wie stark das elektrische Feld in einem Abstand von einem Meter ist.

– Im HF-Bereich (Hochfrequenz) misst das Gerät elektromagnetische Wellen von etwa 250 kHz bis 8 GHz. Dazu gehören Mobilfunk, 5G, WLAN, DECT und andere Funksysteme. Hier arbeitet das Gerät mit der Größe µW/m² (Mikrowatt pro Quadratmeter). Das ist ein Maß dafür, wie viel Sendeleistung pro Fläche an einem Ort ankommt.

Die Skalen und die LED-Anzeige sind logarithmisch aufgebaut. Das bedeutet: Ein Schritt auf der Skala steht nicht für einen kleinen, sondern für einen größeren Unterschied. Wenn mehr LEDs leuchten, steigt die Belastung nicht nur leicht, sondern deutlich. Sie erhalten so eine gute Orientierung, ob ein Bereich eher schwach, mittel oder stark belastet ist.

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