Oszilloskope für Elektronik, Labor & Service – große Auswahl bei PSE Priggen
- Artikelnummer:
- PS011
- Artikelnummer:
- HP-2022
- Oszilloskop- Tastkopf, 1:1
- Bandbreite: 15MHz
- 1,2m Kabel
- BNC- Stecker
- Artikelnummer:
- HP-3250I
- Oszilloskop- Tastkopf, 1:1 / 1:10 umschaltbar
- Bandbreite: 250MHz
- 1,2m Kabel
- BNC- Stecker
- Artikelnummer:
- HP-9258
- Oszilloskop- Tastkopf, 1:100
- Bandbreite: 250MHz
- 1,3m Kabel
- BNC- Stecker
- Artikelnummer:
- LNA10
- Artikelgewicht:
- 0,67 kg
- Artikelnummer:
- MI103
- 250 MHz
- 1:1/1:10
- Artikelnummer:
- TA436
- 300MHz Bandbreite
- 10:1 Dämpfung, hohe Impedanz
- Passend für PicoScope 6403E
- Sondenerkennungs- Auslesestift für die automatische Messbereichs- Skalierung
- Artikelnummer:
- TA480
- Bandbreite: 500MHz,
- Doppelpack mit Preisvorteil
- Spannungsteiler 10:1
- BNC- Stecker
- Artikelnummer:
- PA149
- Artikelnummer:
- P1195
- 2-Kanal 100MHz- Oszilloskop mit 1GS/s Sampling Rate
- 9,7cm (3,8”) TFT- Farbdisplay (640x480) 65535 Farben
- Automatische Messmodi (Freq., Mean, Vbase, Vrms...)
- 100MHz- Frequenzzähler mit 6 Digitalstellen
- Spannungs-, Strom-, Widerstands-, und Kapazitätsmessung
Rufen Sie uns an: 02557-4999-197
oder senden uns eine Email an: priggen@priggen.com
FAQ zum Thema Oszilloskope
Was ist ein Oszilloskop und wofür wird es verwendet?
Was ist ein Oszilloskop und wofür wird es verwendet?
Ein Oszilloskop ist ein elektronisches Messinstrument, mit dem sich elektrische Spannungen als zeitabhängige Kurven auf einem Bildschirm darstellen lassen. Es ist eines der wichtigsten Werkzeuge in der Elektronik und Elektrotechnik, um elektrische Signale sichtbar zu machen und zu analysieren.
Verwendung findet das Oszilloskop z. B. bei:
der Fehlersuche in Schaltungen,
der Prüfung von Signalformen (z. B. Rechteck, Sinus, Sägezahn),
der Analyse von Impulsen, Schwingungen oder Störungen,
dem Messen von Frequenz, Amplitude, Anstiegszeit oder Pulsbreite,
und der Entwicklung sowie Inbetriebnahme elektronischer Geräte.
Es hilft Dir dabei zu erkennen, ob ein Signal die gewünschte Form hat, ob es Störungen gibt oder ob beispielsweise eine Taktfrequenz korrekt anliegt.
Welche Arten von Oszilloskopen gibt es?
Welche Arten von Oszilloskopen gibt es?
Die wichtigsten Oszilloskoptypen sind:
1. Analoge Oszilloskope
Funktionieren mit einer Kathodenstrahlröhre (CRT), auf der das Signal direkt angezeigt wird.
Heute kaum noch gebräuchlich, da sie keine digitale Speicherung ermöglichen und in der Funktionalität eingeschränkt sind.
2. Digitale Speicheroszilloskope (DSO)
Wandeln analoge Signale über einen Analog-Digital-Wandler (ADC) in digitale Daten um.
Die digitalen Daten können gespeichert, ausgewertet, gezoomt und exportiert werden.
Standard in Labor, Schule und Industrie.
3. Mixed-Signal-Oszilloskope (MSO)
Kombinieren analoge und digitale Kanäle, um z. B. Mikrocontroller- oder FPGA-Signale mit digitalen Zuständen und analogen Spannungen gleichzeitig zu messen.
4. Handheld-Oszilloskope
Kompakt und akkubetrieben – ideal für den mobilen Einsatz vor Ort, z. B. in der Instandhaltung oder bei Außeneinsätzen.
5. PC-Oszilloskope
Bestehen aus einem Messmodul, das per USB oder LAN mit einem Computer verbunden wird.
Der PC übernimmt Anzeige, Steuerung und Datenauswertung.
Was bedeuten Bandbreite, Abtastrate und Speichertiefe bei Oszilloskopen?
Was bedeuten Bandbreite, Abtastrate und Speichertiefe bei Oszilloskopen?
Bandbreite (Bandwidth):
Die Bandbreite gibt an, bis zu welcher Frequenz das Oszilloskop Signale noch korrekt erfassen kann. Ein Oszilloskop mit 100 MHz Bandbreite kann Signale bis ca. 100 MHz noch zuverlässig anzeigen – darüber hinaus werden Signale verzerrt oder abgedämpft dargestellt. Für saubere Messergebnisse sollte die Bandbreite 3 bis 5 Mal höher sein als die maximale Frequenz im Signal.
Abtastrate (Sampling Rate):
Sie gibt an, wie oft pro Sekunde das Oszilloskop das Eingangssignal misst – z. B. 1 GSa/s = 1 Milliarde Samples pro Sekunde. Eine zu niedrige Abtastrate führt zu „aliasing“, d. h. das Signal wird falsch dargestellt. Faustregel: Die Abtastrate sollte mindestens 5- bis 10-mal so hoch sein wie die höchste Signalfrequenz.
Speichertiefe (Memory Depth):
Sie bestimmt, wie viele Messpunkte das Oszilloskop intern speichern kann. Eine hohe Speichertiefe ist vor allem bei langsamen Signalen oder langen Signalverläufen wichtig, um auch bei hoher Abtastrate alle Details darstellen zu können.
Wie viele Kanäle sollte ein Oszilloskop haben?
Wie viele Kanäle sollte ein Oszilloskop haben?
Die benötigte Kanalanzahl hängt vom Einsatz ab:
2-Kanal-Oszilloskope sind Standard für viele allgemeine Anwendungen – z. B. zum Vergleich zweier Signale oder zur Differenzmessung.
4-Kanal-Oszilloskope sind ideal, wenn Du komplexere Signale untersuchen oder z. B. mehrere Taktsignale, Busleitungen oder kombinierte Signalverläufe gleichzeitig beobachten willst.
MSOs bieten zusätzlich z. B. 8 oder 16 digitale Kanäle, um gleichzeitig digitale Zustände (High/Low) mit analogen Signalen aufzuzeichnen.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Oszilloskops achten?
Worauf sollte ich beim Kauf eines Oszilloskops achten?
Hier sind die wichtigsten Kriterien, auf die Du beim Kauf achten solltest:
Bandbreite: Reicht die Bandbreite aus, um Deine Signale korrekt darzustellen?
Abtastrate: Ist sie hoch genug, um auch schnelle Signalverläufe exakt zu erfassen?
Speichertiefe: Ermöglicht sie lange oder hochauflösende Aufzeichnungen?
Kanalanzahl: Wie viele Signale willst Du gleichzeitig analysieren?
Triggerfunktionen: Gute Trigger helfen Dir, wiederholbare und stabile Signalansichten zu bekommen.
Bedienung und Menüführung: Intuitiv bedienbar oder kompliziert? Touchscreen oder klassische Tasten?
Schnittstellen: USB, LAN, HDMI oder WLAN – je nachdem, ob Du Daten exportieren, remote messen oder auf einem externen Display anzeigen willst.
Zubehör und Software: Gibt es passende Tastköpfe, Firmware-Updates, Analysefunktionen oder Erweiterungen?
Was ist ein Trigger und wozu dient er?
Was ist ein Trigger und wozu dient er?
Ein Trigger ist eine Art Auslöser, mit dem das Oszilloskop weiß, wann es mit der Darstellung beginnen soll.
Beispiel: Wenn Du ein periodisches Signal hast, z. B. ein Rechtecksignal, „springt“ das Signalbild ohne Trigger ständig auf dem Bildschirm. Mit dem Trigger kannst Du eine bestimmte Signalbedingung festlegen – z. B. einen Anstieg bei 2 V – und das Oszilloskop startet dann bei jedem Durchlauf genau an dieser Stelle.
Das Ergebnis ist ein stehendes, gut lesbares Bild des Signals. Du kannst auch auf bestimmte Signalverhältnisse, Impulsbreiten oder sogar serielle Protokolle (UART, I2C, SPI) triggern, sofern das Oszilloskop das unterstützt.
Kann ich mit einem Oszilloskop auch Strom messen?
Kann ich mit einem Oszilloskop auch Strom messen?
Ein Oszilloskop misst primär Spannungen. Um Strom zu messen, brauchst Du einen Stromwandler oder eine Strommesszange, die den Strom proportional in eine messbare Spannung umwandelt. Diese Hilfsmittel werden an das Oszilloskop angeschlossen und liefern dann eine entsprechend skalierte Spannung, die Du auswerten kannst.
Welches Zubehör brauche ich für mein Oszilloskop?
Welches Zubehör brauche ich für mein Oszilloskop?
Das wichtigste Zubehör für den Start:
Tastköpfe (Probes): Standard ist 1:10-Dämpfung. Für spezielle Messungen gibt es Hochspannungstastköpfe, differenzielle Sonden oder Stromzangen.
Messleitungen / Krokodilklemmen: Für eine stabile Bezugserde.
Transportkoffer oder Gehäuse: Besonders wichtig bei mobilen Geräten.
Software / Analysepakete: Viele digitale Oszilloskope bieten optionale Software für PC-Analyse, Exportformate, Fernzugriff oder Protokollanalysen (z. B. CAN, I2C).
Kategorie Bestseller
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Oszilloskope für Entwicklung, Service und Ausbildung
Oszilloskope sind zentrale Messgeräte der Elektronik und Elektrotechnik und dienen zur grafischen Darstellung elektrischer Signale über der Zeit. Sie sind unverzichtbar für Fehlersuche, Inbetriebnahme, Entwicklung und Schulung. In dieser Kategorie finden Sie digitale Speicheroszilloskope, PC- und USB-Oszilloskope sowie kompakte Handheld-Oszilloskope für mobile Messaufgaben.
Messprinzip und zentrale Kenndaten
Digitale Oszilloskope tasten das Eingangssignal mit hoher Abtastrate ab und speichern die Samples im Messspeicher. Wichtige Kenndaten sind Bandbreite, maximale Abtastrate, Speichertiefe, vertikale Auflösung und die Anzahl der Kanäle. Eine ausreichend hohe Bandbreite ist notwendig, um schnelle Flanken, Überschwinger und hochfrequente Anteile korrekt abzubilden.
Desktop-, Handheld- und USB-Oszilloskope
Benchtop-Oszilloskope bieten komfortable Bedienung, große Displays und umfangreiche Triggerfunktionen – ideal für Labor und Prüfplatz. Handheld-Oszilloskope sind akkubetrieben, robust und für den Einsatz im Feld konzipiert. USB-Oszilloskope werden an einen PC angeschlossen und nutzen dessen Display und Rechenleistung, was sie besonders flexibel für mobile Anwendungen und Ausbildung macht.
Typische Anwendungen
In der Entwicklung werden Oszilloskope zur Analyse von Analog- und Digitalsignalen, Taktsignalen und Busprotokollen eingesetzt. In der Antriebstechnik dienen sie zur Beurteilung von PWM-Signalen und Stromverläufen. Im Automotive-Bereich kommen spezialisierte Automotive-Oszilloskope für Sensor-, Aktor- und Bussignale zum Einsatz. In der Ausbildung unterstützen leicht bedienbare Geräte das Verständnis grundlegender elektrotechnischer Zusammenhänge.
Auswahlkriterien für das passende Oszilloskop
Bei der Auswahl spielen Bandbreite, Kanäle, Speichertiefe und Triggerfunktionen eine zentrale Rolle. Weitere Kriterien sind Protokoll-Dekodierung (z. B. I²C, SPI, CAN), integrierte Funktionsgeneratoren, Update-Möglichkeiten und Schnittstellen zur PC-Anbindung oder Fernsteuerung. Die passenden Tastköpfe sind für die Signalqualität genauso wichtig wie das Oszilloskop selbst.
Vorteile professioneller Oszilloskope
Professionelle Oszilloskope bieten eine hohe Messgenauigkeit, robuste Hardware und langfristige Verfügbarkeit von Zubehör. In Kombination mit geeigneten Tastköpfen, Differenztastköpfen und Stromzangen entsteht eine leistungsfähige Messlösung für Entwicklung, Service und Ausbildung.